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Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen

Bewertungsrichtlinien für die Jury

Sieben Personen aus Zivilgesellschaft, Hochschulen und Verwaltung haben sich bereit erklärt, ihre Expertise zur Begutachtung der eingereichten Projekte zur Verfügung zu stellen. Die Jury arbeitet ehrenamtlich. Im Folgenden finden sich die Kriterien, anhand derer die Jury die eingereichten Wettbewerbsideen auswertet und zur Prämierung vorschlägt.

Zentrales Kriterium für die Bewertung ist der Bezug zu globaler Gerechtigkeit sowie zum Thema Nachhaltigkeit. Prämiert werden Konzepte und Ideen, die nachhaltige Veränderungen im Inland bewirken und globale Bezüge berücksichtigen. Besonders relevant sind dabei die Themenbereiche globale Verantwortung, ökologische und soziale Verantwortung sowie nachhaltiges und faires Wirtschaften und Konsumieren.  Das Maß an Kooperation und der Multiplikationseffekt werden ebenso bewertet.

1.    Thematische Umsetzung: Der Beitrag greift die Themen globales Handeln und Nachhaltigkeit an der Hochschule auf und legt die gegenseitigen Wechselwirkungen dar.

2.    Innovation: Das Projekt bzw. die Aktivität findet neue Lösungen und Ansätze, geht neue Wege oder kann zum Gewinn neuer Erkenntnisse beitragen.

3.    Wirksamkeit: Das Konzept dient der Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von nachhaltiger Entwicklung und schärft das Bewusstsein im Hinblick auf die Auswirkungen hiesigen Handelns auf die Länder des globalen Südens.

4.    Die Wettbewerbsteilnehmenden lassen ein hohes Maß an Verlässlichkeit erkennen und die Erfolgsaussichten des Konzepts sind nachvollziehbar dargelegt (realistische Ziele sowie Zeit- und Arbeitspläne). Verantwortlichkeiten sind entsprechend festgelegt. Der geplante Mittelaufwand ist angemessen.

5.    Vernetzung und Kooperation: Das Projekt bzw. die Aktivität verfolgt einen kooperativen Ansatz. Es bindet verschiedene Akteure der Hochschule und/oder der Zivilgesellschaft fach- und themenübergreifend ein, treibt die Vernetzung voran und beschreitet neue Wege des Voneinanderlernens.

6.    Strukturbildung: Das Vorhaben lässt Bestrebungen um strukturelle Verstetigung erkennen oder zeigt Möglichkeiten für diese auf.

7.    Lösungsorientierung und Übertragbarkeit: Das Projekt bzw. die Aktivität setzt auf ein pragmatisches und ergebnisorientiertes Vorgehen, das auch auf andere Akteure bzw. Hochschulen im Land übertragbar ist.